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Nährstoff-Quellen mit Magnesium

Nahrungsquellen aus der Natur

Wie wir bereits erwähnt haben, sind grüne Blattgemüse, Samen, Nüsse und Vollkorn ziemlich gute Magnesiumquellen, vorausgesetzt, daß landwirtschaftliche Flächen gut mineralisiert sind. Bestimmte wildbehandelte Pflanzen sind wirklich bemerkenswert, wie Brennnesseln (860 mg pro 100 Gramm) und Murik (529 mg pro 100 Gramm), die sowohl der menschlichen als auch der Tierernährung viele tonische und nahrhafte Vorteile verleihen, vor allem wegen ihres hohen Mineralstoffgehalts.

Meeresalgen, die uralten Meeresbewohner, enthalten spektakuläre Ebenen wie die meisten Meeresgemüse. Bedenken Sie, daß sie ununterbrochen im Wasser leben, von dem das dritte das am häufigsten vorkommende Mineral Magnesium ist. Und authentisches, unraffiniertes Meersalz ist eine sehr gute Magnesiumquelle, zusammen mit Spurenelementen. Die tägliche Verwendung von Beinbouillons wird eine weitere ausgezeichnete Quelle für Mineralien, einschließlich Magnesium, in einer hochverwendbaren Form sein. Allerdings gibt es einen großen Stolperstein: die extreme Verschmutzung des Meereswassers.

Magnesiumgehalt unserer geliebten Milch

Im Allgemeinen ist Milch keine reichhaltige Magnesiumquelle, aber viele Kulturen haben Milchprodukte im Laufe der Jahre als Grundlage für eine ausgewogene, gesunde Ernährung gesehen, die Kraft und Vitalität verleiht.

Weston Price untersuchte zum Beispiel die Bewohner der Schweizer Alpen sowie die afrikanischen Massai, deren starke, krankheitsresistente Individuen wenig oder gar keine Karies hatten. Aber sind diese Diäten repräsentativ und haben sie die gleichen gesundheitsfördernden Eigenschaften wie die, von denen wir abhängig sind: das heutige industrialisierte Lebensmittelmodell?

Die mineralische Zusammensetzung der Milch hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Rasse des Tieres, dem Laktationsstadium, der Regelmäßigkeit des Melkens, den Umweltbedingungen, der Weideart, der Bodenzusammensetzung und der Bodenkontamination. Meadetany, zum Beispiel, ist eine ernsthafte und potenziell tödliche Erkrankung für Rinder, die sich durch einen extrem niedrigen Gehalt an Serum-Magnesium auszeichnet.

Auch bekannt als"Grastücher" oder"Weizenbewitterungsvergiftung" ist das Ergebnis von Tieren, die im Frühjahr oder Herbst auf hochwüchsigen jungen Gräsern an Land grasen, die sehr magnesiumarm sind, was passieren kann, wenn die Wiesen mit hohen Konzentrationen von Stickstoff- und Kalidüngemitteln gedüngt werden. Im Falle einer akuten Vergiftung kann das Tier durch Injektionen von Magnesiumsulfat gerettet werden; ein subklinischer Magnesiummangel in der Herde kann jedoch unentdeckt bleiben.

Wiesen, die eine große Pflanzenvielfalt an Weidetieren bieten, haben auch eine Vielfalt, die dem Wiederkäuer Bodenkunde und Nährstoffvielfalt bietet. In einer Schweizer Studie, in der dreissig Pflanzenarten auf Almen untersucht wurden, stellten die Forscher fest, daß "die botanische Zusammensetzung einer Alm einen grossen Einfluss auf den Nährwert von Futtermitteln hat".

Im Vergleich zu verschiedenen Gräsern zeigten die Hülsenfrüchte und Kräuter einen geringeren Gehalt an Zellwänden, aber einen höheren Gehalt an Rohprotein sowie einen viermal höheren Calcium- und zweimal höheren Magnesiumgehalt. Dr. Price besuchte die Schweizer, die ihr Vieh auf alpinen Hängen weiden ließen, die mit zahlreichen Pflanzenarten übersät waren und in dem mineralreichen Eiswasser, das die Dorfbewohner auch zum Trinken und Kochen nutzten, eingeweicht wurden.

Zahlreiche seelische Spannungen können dem Milchvieh und damit der Qualität seiner Milch ihren Tribut abverlangen. Überbevölkerung, Behinderung, Schmutz und unnatürliches Futter nehmen als offensichtliche Ursachen sofort zu, aber allzu oft kann das Melken - mehr als einmal am Tag - zu einer Verdünnung der Nahrung in der Milch führen. Die täglichen Exporte sind größer, aber die Menge der Nahrungsmittel ist geringer.

Laut einer neuen Analyse von Regierungsarchiven ist der Mineralstoffgehalt von Milch, populärem Fleisch und der chemischen Zusammensetzung der täglichen Nahrung in den letzten 60 Jahren drastisch gesunken", so beginnt ein Artikel im Guardian über den Vergleich von Lebensmitteltabellen von 1940 und 2002 durch den Forscher David Thomas.

Die Umfrage wurde für die britische Verbrauchergruppe Food Commission durchgeführt und in ihrem vierteljährlich erscheinenden Magazin The Food Magazine veröffentlicht. Mineralienrückgänge bei Milchprodukten zeigen, daß die Milch in diesem Zeitraum 60 % ihres Eisens, 2 % ihres Kalziums und 21 % ihres Magnesiums verloren hat. Im Vergleich zu 1940 zeigen die heutigen "meisten Käsesorten einen Rückgang der Magnesium- und Kalziumwerte. Der Analyse zufolge liefert Cheddar heute 9 Prozent weniger Kalzium, 38 Prozent weniger Magnesium und 47 Prozent weniger Eisen, während Parmesankäse den stärksten Rückgang bei Lebensmitteln aufweist, mit einem Rückgang des Magnesiumspiegels um 70 Prozent".

Das Ignorieren des abnehmenden Magnesiumgehalts in Lebensmitteln, wie z.B. Milchprodukten, kann in weiten Teilen der Bevölkerung zu Fehldiagnosen geführt haben. Befürworter von Anti-Tierfett neigen dazu, die ungezügelte Häufigkeit von Herzerkrankungen bei den Finnen durch ihren hohen Verzehr von Milchprodukten zu erklären.

Allerdings, so Dr. Mildred Seelig vom New York University Medical Center:"In Finnland, wo die Sterblichkeitsrate für IHD sehr hoch ist, besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten und der Magnesiummenge im Boden. In Ost- und Nordfinnland, wo der Magnesiumgehalt im Boden etwa ein Drittel des Magnesiumgehalts in Südwestfinnland beträgt, ist die Sterblichkeitsrate bei ischämischen Herzerkrankungen doppelt so hoch wie im Südwesten. Ho und Khun untersuchten Faktoren, die dazu beitragen könnten, daß sowohl die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Europa zunimmt als auch der Magnesiumgehalt sowohl im Boden als auch in der Nahrungsmittelversorgung abnimmt. Sie behaupteten, daß in Finnland, dem Land mit der höchsten kardiovaskulären Sterblichkeitsrate in Europa, 1963 die Magnesiumversorgung für Diäten auf ein Drittel im Jahr 1963 reduziert wurde, verglichen mit der normalen Aufnahme im Jahr 1911.

Moderne städtische, städtische Finnen konsumieren natürlich pasteurisierte Milchprodukte, die vor allem dank moderner landwirtschaftlicher Methoden nicht nur den Magnesiumgehalt reduziert haben, sondern auch weniger lösliches Calcium als Folge der Denaturierung während der Pasteurisierung des Enzyms Phosphatase. Calcium, das nicht löslich ist, bezieht sich auf Weichgewebe, wie z.B. das Gefäßsystem, und kann zu einer Kaskade von "ominösen Ereignissen" im Zusammenhang mit Herzerkrankungen beitragen.

Nach diesen Beobachtungen können wir daher vermuten, daß Milchprodukte produziert werden müssen, wobei nicht nur das Tier selbst, sondern auch der Boden des Weidelandes, das es ernährt, gebührend berücksichtigt werden muss. Wenn alle Nahrungsmittel ausgewogen sind, können wir erwarten, daß die Nahrung die Kraft hat, uns wirklich zu ernähren.

Die unzähligen Stressfaktoren im heutigen Leben erhöhen den Magnesiumbedarf des Körpers - durch unsere Stoffwechselsysteme, durch Umweltvergiftungen, die neutralisiert werden müssen, durch reichlich raffinierte Kohlenhydrate in unserer Ernährung, um nur einige zu nennen.

Die Ausgewogenheit der Nahrungsmittel, die in der Nahrung der Gruppen, die sich an Dr. Price richteten, bereitgestellt werden, war ebenfalls in gutem Gleichgewicht mit der physischen, emotionalen und sozialen Ökologie dieser Menschen. Wir können nur danach streben, dieses Gleichgewicht in der Ökologie, in der wir leben, zu erreichen und aufrechtzuerhalten, sowohl als Verbraucher als auch als Erzeuger von Lebensmitteln.

Nahrungsquellen mit Magnesium

Produkt/Pflanze/Obst

100 Gramm

mg

Produkt/Pflanze/Obst

100 Gramm

mg

Produkt/Pflanze/Obst

100 Gramm

mg

Seetang

760

Peca-Nüsse

142

Rüben

25

Weizenkleie

490

Walnuss

131

Brokkoli

24

Weizenkeime

336

Roggen

115

Blumenkohl

24

Mandeln

270

Tofu verdickt mittels Mg nigiri

111

Karotte

23

Cashewnüsse

267

Kokosfleisch, getrocknet

90

Sellerie

22

Rum-Melasse

258

Grünkohl

57

Rindfleiscg

21

Lebensmittelhefe

231

Garnelen

51

Spargel

20

Buchweizen

229

Mais

48

Hun

19

Paranüsse

225

Avokado

45

Grüner Paprika

18

Dulse

220

Cheddar-Käse

45

Winterkürbis

17

Hazelnüsse

184

Peterselien

41

Cantaloup

16

Pindas

175

Pflaumen

40

Aubergine

16

Gerste

162

Sonnenblumenkerne

38

Tomate

14

Volkornweizen

160

Süßkartoffel

31

Mich

13

 

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